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Grüne Tropfen für den Täter


Grüne Tropfen für den Täter

Eine utopische, aber streng wissenschaftliche Kriminalerzählung
1. Auflage

von: Hannes Hüttner

7,99 €

Verlag: Edition Digital
Format: PDF
Veröffentl.: 12.01.2012
ISBN/EAN: 9783863942854
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 251

Dieses eBook erhalten Sie ohne Kopierschutz.

Beschreibungen

Von grüner Farbe ist das phantastische Elixier, das im "Institut für Langlebigkeit" mit wissenschaftlicher Akribie entwickelt wurde und das lange Lebenszeit und ewige Jugend verheißt. Zumindest aber hat die grüne Flüssigkeit einen kosmetischen Effekt.
Inspektorin Beate Schliwa fährt mit einer diffizilen Aufgabe in das berühmte Institut, dem ein Wohnheim für Hundertjährige angeschlossen ist. Sie soll herausfinden, welche der gerontologischen Fachrichtungen am erfolgversprechendsten ist.
Ihre Untersuchungen werden jedoch durch ein aufrüttelndes Erlebnis unterbrochen, das überhaupt nichts mit einem Jungbrunnen zu tun hat. Der Biologe Professor Aggermann ist über Nacht um Jahrzehnte gealtert und steht unter Schockeinwirkung. Handelt es sich um einen Unfall, einen Selbstversuch oder einen Anschlag?
Noch gibt es wenig Anhaltspunkte bei diesem Fall und anderen mysteriösen Ereignissen, aber irgendwie sind alle Vorfälle mit den grünen Tropfen verknüpft.

Von grüner Farbe ist das phantastische Elixier, das im "Institut für Langlebigkeit" mit wissenschaftlicher Akribie entwickelt wurde und das lange Lebenszeit und ewige Jugend verheißt. Zumindest aber hat die grüne Flüssigkeit einen kosmetischen Effekt.
Inspektorin Beate Schliwa fährt mit einer diffizilen Aufgabe in das berühmte Institut, dem ein ...
Dr. Hannes Hüttner
Aus Lebensläufen erfährt man nicht viel, der eine hat einen schwarzen Bart, kann Rohre verlegen und

Gras mähen, der andere ist ein alberner Kerl, der gerne Schmetterlingen nachrennt und stundenlang aufs

Wasser schaut, und doch sind sie ein und derselbe Mensch.
So vielseitig und bunt sieht Hannes Hüttner seinen Lebensweg.
1932 in Zwickau geboren, nach Abitur und Journalistikstudium in Leipzig Reporter bei der Wochenpost und

Dramaturg bei der DEFA(" Stachelschwein"), Ökonomiestudium, Medizinstudium. Promotion. Habilitation als

Medizinsoziologe.
Festanstellungen an der Akademie für Ärztliche Fortbildung und im Bundesgesundheitsamt.
Seit Jahren freischaffender Autor zahlreicher Bücher für kleine und große Leser, von Drehbüchern für

DEFA-Filme, Feuilletons und medizinisch-epidemiologischer Publikationen.
Mitglied des Deutschen Schriftstellerverbandes.
Auszeichnungen
1962-1971: Literaturpreise in Reportagewettbeweben
1978: Heinrich-Greif- Preis
1982: Alex- Wedding- Preis
Veröffentlichungen (Bücher und Filmszenarien) von Hannes Hüttner, Dipl.Wirtschaftler, Dipl.-Journalist,

Dr. sc. phil.
Nachtalarm!
Taps und Tine
Fracht für Alexandria
Troddel, Taps und Tine
Kleiner Bruder Staunemann
Singe. Vöglein. singe!
Das Huhn Emma ist verschwunden
Taps und Tine im Garten
Die Leute mit den runden Hüten. Geschichten aus Wirtschaft und Technik
Das Mitternachtsgespenst
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Rolle, rolle. Rad
Was ich alles kann! Ein Buch für ABC-Schützen und alle, die es werden wollen
Spielen, haschen, Äpfel naschen!
Das Blaue vom Himmel
Das große Benimm-Buch
Das goldene Buch der Tiere
Saure Gurken für Kaminke
Beowulf. Nacherzählung einer alten angelsächsischen Sage
Alpha bläst Trompete. Haushaltsmärchen
Kommt ein Mädchen geflogen
Eine Uhr steht vor der Tür
Herakles: Die zwölf Abenteuer
Der Schatz
Meine Mutter. das Huhn
Hinter den blauen Bergen
Familie Siebenzahl zieht um
Der Fasan Johann
Das Lachen. Ein Märchen. Nach einem Motiv aus Chewsuretien, Der Kinderbuchverlag, 1982
Wir entdecken einen Stern
Grüne Tropfen für den Täter - Eine utopische, aber streng wissenschaftliche Kriminalerzählung

Film-Szenarien
DEFA-Film "Dr. med. Sommer II"
DEFA- Film: "Es ist eine alte Geschichte"
DEFA-Film "Die Flucht"
Fernsehfilm des ZDF "Nach Nizza"
Außerdem noch viele Fachveröffentlichungen
Es geht auf Weihnachten zu. Das bedeutet in Xantos, dass es von früh bis spät auf eine durchdringende Art nieselt - die Luft ist ein nasser Schwamm. Die Mitarbeiter lassen die Fahrräder im Keller und nehmen den O-Bus. Abends geht niemand mehr aus dem Haus. Die Schliwa wartet auf Hartmut Henne. Sie grübelt und weiß nicht, wie sie sich im Fall des verschwundenen BEPs verhalten soll. Es ist im Grunde wieder ein Außergewöhnliches Vorkommnis. Drei hat sie schon verschwiegen: den Vorfall in der Wachstube, den Selbstversuch von Aggermann und den Unfall im Stresslabor. Sie hat eine Art privater Aufklärung begonnen, aber nun scheinen ihr die Dinge über den Kopf zu wachsen. Meldete sie das Verschwinden des BEPs als Außergewöhnliches Vorkommnis, dann würde man im Ministerium rückfragen, was BEPs eigentlich seien. Und ihr Schweigen käme zutage. Danach würde sie im Ministerium nicht mehr bleiben können. Gab sie jedoch keine Information, dann käme es aufs Gleiche hinaus.
Hartmut Henne tritt griesgrämig in den Vorraum. Er sieht aus, als habe er gerade die Gehälter der Mitarbeiter aus eigener Tasche bezahlen müssen. "Sie wollen die Materiallager sehen?", fragt er. Er hasst diese Person und ihren Computer, der auf seinem Schreibtisch sitzt und die letzten Inventurlisten liest. Die Schliwa ist hinter dem kleinsten Verdacht her.
Der verschwundene BEP hatte Unregelmäßigkeiten festgestellt. Aus ihrer Revisionstätigkeit weiß die Schliwa, dass sich die größten Gauner in solch kleinen Schlingen wie einer unkorrekten Bürokasse fangen.
"Was möchten Sie sehen?", fragt er weiter. "Das Lebensmittellager? Die Bürovorräte? Das technische Lager?"
"Alles", sagt die Schliwa entschlossen.
Im Vorraum des Lebensmittellagers müssen sie die Mäntel ablegen. Sie erhalten desinfizierte Filzstiefel, Wattejacken, eine hygienische Kopfbedeckung und Fäustlinge.
Als Nordpolfahrer tauchen sie in die große Halle, auf deren Frostboden sich die Quader der Kartons, die Säulen der Pappeimer und Hügel der Säcke türmen. Der Schliwa läuft die Nase. Sie ist von der korrekten Ordnung beeindruckt.
"Das Fleisch", sagt Hartmut Henne. "Das Brot. - Die Butter."
Bei den Butterkartons sind ein paar in Unordnung geraten. Henne sieht sich um. Er würde gern jemanden zurechtweisen. Nein, sie sind allein. Er ist nicht der Mann, der weitergehen kann. Kurzerhand begibt er sich zu dem Stapel und rückt die Kartons gerade.
Die Schliwa entziffert gerade die Aufschrift: "Weiße Wittlinge, blockgefrostet". Plötzlich hört sie ein Ächzen. Sie blickt zu Henne. Der steht gebeugt an einem Kartonstapel und ringt nach Luft. Die rechte Hand presst das Herz. "Haben Sie Tropfen bei sich?", fragt die Schliwa. Henne nickt. Die Schliwa holt aus der Innentasche seines Jacketts das Fläschchen. Sie träufelt eine Lache auf ihren Handrücken.

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